Menü

Aufgrund der aktuellen Entwicklung zur Corona-Virus-Ausbreitung haben wir uns entschlossen, unsere Veranstaltungen bis auf Weiteres ausnahmslos ausfallen zu lassen.  

Verbraucherzentrale als verlässlicher Partner in der Krise

Pressemitteilung vom
  • In der Corona-Krise ist guter Rat gefragt wie nie: Knapp 1200 Menschen nutzten allein im April das Beratungsangebot der Verbraucherzentrale Thüringen – mehr als doppelt so viele wie im Monatsdurchschnitt.
  • Am häufigsten nahmen Verbraucher wegen Problemen mit abgesagten Reisen oder Veranstaltungen im Zuge der Pandemie unsere Dienste per Telefon und Email in Anspruch.
  • Bewährt hat sich dabei der neue telefonische Rückrufservice der Verbraucherzentrale. Derzeit arbeiten wir mit Hochdruck daran, schrittweise die persönliche Beratung vor Ort wieder aufzunehmen. Zunächst sollen nach vorheriger Terminabsprache in Einzelfällen Verbraucher persönlich beraten werden, für deren Anliegen eine Dokumenteneinsicht erforderlich ist.
Hand in Hand mit dem Verbraucher.
Off

Bei der Verbraucherzentrale Thüringen glühen seit Beginn der Corona-Krise die Drähte: Mehr als 1150 Verbraucher ließen sich allein im April von uns beraten – so viele wie nie zuvor seit Beginn unserer statistischen Erhebung. Am häufigsten brannten den Ratsuchenden Fragen zu Problemen rund um abgesagte Reisen und Veranstaltungen im Kontext der Corona-Pandemie unter den Nägeln. Unseren neuen kostenfreien Rückrufservice wussten die Verbraucher dabei besonders zu schätzen. Derzeit arbeiten wir mit Hochdruck  daran, dass die persönliche Beratung vor Ort wieder schrittweise anlaufen kann.

Die weltweite Reisewarnung und die Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Krise haben Tausende Reisepläne zunichte gemacht. „Wie erhalte ich das Geld für meine abgesagte Pauschalreise zurück, und: Muss ich meine Restzahlung für den Sommerurlaub leisten, wenn ich noch gar nicht weiß, ob ich ihn antreten kann? Das sind derzeit die häufigsten Fragen, mit denen Ratsuchende zu uns kommen“, weiß Silvia Georgi, Verbraucherberaterin in Leinefelde, Mühlhausen und Nordhausen.

„In 20 bis 30 Prozent der Fälle dreht es sich um sehr teure Reisen – mit denen sich gerade ältere Menschen oft einen lange gehegten Wunsch erfüllen wollten. Wir können ihnen die Enttäuschung über das Ende ihrer Reiseträume nicht nehmen. Aber wir können in der Beratung ausloten, welche Möglichkeiten sie haben, zumindest einen Teil ihres Geldes wiederzusehen“, sagt Silvia Georgi. Besonders dankbar seien die Verbraucher, dass sie neuerdings nach Terminvereinbarung von den Beratern zurückgerufen werden – und diese sich innerhalb kurzer Zeit ihrer Probleme annehmen.

Ansturm auf Beratungsangebote per Telefon und E-Mail

„Unser Rückrufservice wurde aus der Not geboren, zwischenmenschliche Kontakte wegen des Infektionsrisikos so gering wie möglich zu halten. Inzwischen hat sich der Service als verbraucherfreundliches Angebot in der Krise mehr als bewährt“, bestätigt Dr. Ralph Walther, Geschäftsführer der Verbraucherzentrale Thüringen. „Noch nie in der Geschichte der Verbraucherzentrale Thüringen wandten sich so viele Verbraucher hilfesuchend an uns – und erhielten innerhalb kürzester Zeit Rat von unseren Experten.“

Allein knapp 1200 Beratungen führten die Verbraucherschützer im April durch. Üblicherweise sind es im Monatsdurchschnitt etwa 500 Beratungsgespräche, vor allem in den Bereichen Verbraucherrecht, Finanzen und Versicherungen sowie Lebensmittel und Ernährung.

„Gerade in der Corona-Krise zeigt sich, wie wichtig Verbraucherberatung ist“, sagt Dr. Ralph Walther. „Nahezu jeder ist von der Pandemie betroffen. Sei es, weil die Urlaubsreise oder eine Veranstaltung abgesagt wurde, oder weil dubiose Anbieter die Verunsicherung der Menschen in der Krise ausnutzen wollen. Mit unserem Beratungsangebot bieten wir Verbrauchern in dieser schwierigen Zeit Lösungen und Orientierung an.“

Den Rückrufservice soll es deshalb auch weiterhin geben, auch wenn schon bald die persönliche Beratung in den Beratungsstellen wieder schrittweise anlaufen wird. Nach vorheriger Terminabsprache und unter Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen können sich dann zunächst vor allem Ratsuchende mit Fragen zu Versicherungen, Geldanlagen oder Telekommunikationsverträgen direkt an unsere Berater wenden – mit Problemen also, für deren Lösung eine Dokumenteneinsicht erforderlich ist.

Beide Beratungswege, sowohl der Rückrufservice, als auch zu einem späteren Zeitpunkt die Beratung vor Ort in den Beratungsstellen, sind nach vorheriger Terminabsprache über das zentrale Termintelefon unter (0361) 555 14-0 möglich.

Telefonische Beratung erhalten Sie auch über unsere kostenpflichtige Verbraucherrechtsberatung unter (0900) 177 5770 (Montag bis Freitag 9-18 Uhr, 1 € pro Minute aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk abweichend).

Unsere Online-Beratung insbesondere zu allen Themen rund um Versicherungen, Geldanlagen und Telekommunikationsverträgen erreichen Sie hier. 

Auch unsere Energieberatung setzen wir fort. Unter der kostenfreien Telefonnummer (0800) 809 802 400 erhalten Sie eine erste Kurzberatung. Zudem können Sie hier einen Termin für eine ausführliche Telefonberatung vereinbaren. Für die Beratung per Email nutzen Sie bitte das Online-Formular auf unserer Webseite. 

Sie wollen uns auf eine betrügerische Mache aufmerksam machen? Ihre Beschwerde nehmen wir online hier entgegen

Sollten Sie allgemeine Fragen haben, erreichen Sie uns unter der zentralen Service-Nummer (0361 555 14 0) oder per Email an info@vzth.de.

Auf unserer Internetseite unter www.vzth.de/corona finden Sie außerdem täglich aktualisierte Informationen zum Umgang mit den Folgen der Corona-Pandemie für Sie als Verbraucher, etwa zu Stornierungen von Reisen oder kostenpflichtigen Veranstaltungen.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.