Vortragsreihe: Saisonale und regionale Lebensmittel

Pressemitteilung vom

Erdbeeren zu Weihnachten, Radieschen im Herbst sind Standard im Super-markt. Warum es sinnvoll ist, sich regional zu ernähren und wie man regionale Produkte erkennt, darüber informiert die Verbraucherzentrale am 9. August in Erfurt.

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Nahezu jedes Obst oder Gemüse ist fast das ganze Jahr über in den Supermärkten vorhanden. Einerseits natürlich ein großer Vorteil, andererseits muss es aus der ganzen Welt nach Deutschland transportiert werden oder auch in Gewächshäusern produziert werden. "Beim Transport mit Lkw oder Flugzeug und beim Anbau in Gewächshäusern wird das Vielfache an CO2 produziert", sagt Vera Schrodi, Fachberaterin für Lebensmittel und Ernährung.

Das ließe sich jedoch leicht reduzieren, wenn Verbraucher beim Einkauf auf die Kennzeichnung achten und die Herkunft von regionale und saisonalen Lebensmittel erkennen könnten, verrät die Expertin der Verbraucherzentrale Thüringen. "Kürzere Transportwege, frischere Produkte und Stärkung der heimischen Landwirtschaft wären die positiven Folgen", so Schrodi. Wann "regional" wirklich regional ist oder auch wie hoch die Umweltbelastung von nicht-regionalen Lebensmitteln ist, erfahren Verbraucher im Vortrag.

Der Vortrag findet am 9. August ab 17 Uhr in der Geschäftsstelle der Verbraucherzentrale (Eugen-Richter-Straße 45) statt. Anmeldungen bitte jeweils bis Sonntag, den 7. August, unter ernaehrung@vzth.de oder 0361 555 14-27. Die Teilnahmegebühr beträgt 3 Euro. Mehr Informationen unter: www.vzth.de/vortraege2016

Jeden 2. Dienstag im Monat ist ein neues Thema an der Reihe, immer von 17 - 18 Uhr und immer in der Eugen-Richter-Straße 45. Mit dabei sind interessante Vorträge zu vegetarischer bzw. veganer Ernährung oder Lebensmittelwertschätzung bzw. -verschwendung.

Bei Fragen zu diesen oder anderen Themen können sich Verbraucher am Ratgebertelefon Lebensmittel und Ernährung informieren. Es ist jeden Dienstag von 9–12 und 13–16 Uhr unter 0361 555 14 27 erreichbar.

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