Mehr Förderung für energieeffiziente Eigenheime

Pressemitteilung vom

Seit Beginn des Jahres werden moderne Heizungen besser gefördert. Nun gibt es auch gute Nachrichten zum Thema Wärmeschutz. Wer die Gebäudehülle seines Eigenheims dämmen oder die Fenster austauschen will, kann ab sofort mit mehr Zuschüssen rechnen – sowohl im Neubau als auch bei Bestandsgebäuden.  

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Das Bundeswirtschaftsministerium und die KfW haben die Förderung für energieeffizientes Bauen und Sanieren erhöht. Für die energetische Sanierung von bestehenden Wohngebäuden steigen die Investitionszuschüsse um 10 Prozent. Die Tilgungszuschüsse, das heißt die Summe, um die sich der zurückzuzahlende Kreditbetrag für die Hauseigentümer reduziert, steigen um 12,5 Prozent.

Beim Neubau energetisch effizienter Gebäude erhöht die KfW die Tilgungszuschüsse um 10 Prozent. Zugleich steigt der Förderhöchstbetrag für Effizienzhäuser im Kredit und im Zuschuss von 100.000 auf 120.000 Euro.

Ebenso wie beim Austausch alter Heizkessel können nun auch Maßnahmen zur energetischen Verbesserung des Eigenheims bei der Steuererklärung berücksichtigt werden. Die Dämmung der Gebäudehülle oder der Austausch von Fenstern können bis zu einer Gesamtsumme von 200.000 Euro geltend gemacht werden. Voraussetzung ist, dass es sich um ein ausschließlich selbstgenutztes Einfamilienhaus handelt. Alle Maßnahmen sind mit bestimmten Anforderungen verbunden. So müssen zum Beispiel die Dämmstoffe bestimmte Mindeststärken aufweisen.

Bei der Auswahl der passenden Förderprogramme sowie bei allen Fragen rund um das Thema energetische Sanierung helfen die Energieberater der Verbraucherzentrale. Termine können unter den Telefonnummern 0800 – 809 802 400 (kostenfrei) oder 0361 – 555140 vereinbart werden.

Terminhinweis: Vorträge und persönliche Beratungen zum Thema Fördermittel bietet die Verbraucherzentrale Thüringen auch vom 6. bis zum 8. März 2020 auf der Thüringen Ausstellung in Erfurt.

Die Bundesförderung für Energieberatung der Verbraucherzentrale ist ein Projekt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Dank einer Kooperation mit dem Thüringer Umweltministerium und der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA) sind die Beratungen in Thüringen kostenfrei.

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