Warmverpflegung

Stand:
Kurzdarstellung des Verpflegungssystems Cook & Hold
Off

Warmverpflegung (auch Cook & Hold genannt)

Bei diesem Verpflegungssystem werden die Komponenten in einer zentralen Küche zubereitet und warm ausgeliefert. Die Auslieferung erfolgt in speziellen Wärmetransportbehältern. Durch den Transport und die damit verbundenen Warmhaltezeiten wird meist das Aussehen und der Geschmack der Speisen beeinflusst. Die Mindesttemperatur bei Anlieferung sollte 70 °C bei warmen Speisen und 7°C  bei den kalten Speisen betragen. Die Ausgabetemperatur für warme Speisen beträgt 65 °C. Durch das Ausgabepersonal sind Temperaturkontrollen durchzuführen und entsprechend zu dokumentieren.

Vorteile:

  • geringerer Personalaufwand und damit verbundene Personalkosten
  • geringer Raumbedarf
  • geringe Energiekosten
  • geringer Kostenaufwand für die Einrichtung

 

Nachteile:

  • Einhaltung der Warmhaltetemperatur erforderlich
  • lange Warmhaltezeiten beeinflussen erheblich Geschmack, Farben, Textur und Aussehen der Speisen
  • lange Warmhaltezeiten beeinflussen den Nährstoffgehalt, insbesondere den der hitzeempfindlichen Vitamine
  • keine Flexibilität im Angebot möglich

Ratgeber-Tipps

Bärenstarke Kinderkost
Endlich Ferien, und endlich Zeit für die Familie. Warum nicht mal mit den Kindern kochen? Denn dass eine…
Justitia Gericht Urteil Recht

Klageregister eröffnet: Jetzt mitmachen bei Sammelklage gegen ExtraEnergie

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) verklagt den Anbieter ExtraEnergie. Es geht um enorme Preiserhöhungen um teilweise mehr als 200 Prozent. Mit der Sammelklage will der vzbv Rückzahlungen für Kund:innen erreichen.
Plastikmüll im Meer

Einwegplastik-Verbot in der EU: Das sind die Alternativen

Eine neue Verordnung hat im Juli 2021 mit einer Reihe von Einwegkunststoff-Produkten Schluss gemacht – darunter Wattestäbchen, Plastikteller oder auch Styropor-Becher. Wir zeigen, um was es dabei genau geht und bewerten die praktischen Alternativen.
Essenreste auf einem Teller

Marktcheck: kleine Portionen in der Gastronomie noch nicht Standard

Wenn Restaurantgäste zwischen verschiedenen Portionsgrößen wählen oder übriggebliebenes Essen mitnehmen könnten, würden weniger Lebensmittel als bisher im Müll landen. Doch nur wenige Restaurants nutzen bisher ihre Möglichkeiten, wie der Marktcheck der Verbraucherzentralen zeigt.