Der Rest vom Fest: So werden übrig gebliebene Lebensmittel lecker verwertet

Pressemitteilung vom
Gutes und reichliches Essen gehört zu Weihnachten wie Tannenbaum und Geschenke. Meist sind Essensreste dabei nicht zu vermeiden. Die Verbraucherzentrale Thüringen gibt Tipps, wie sich Lebensmittel sinnvoll verwerten oder länger haltbar machen lassen.
Eine Lebkuchenperson oder Lebkuchenmann lächelt.
Off

Mit etwas Kreativität lassen sich aus den Resten des Weihnachtsessens leckere Gerichte zaubern. „Klöße schmecken in Scheiben geschnitten und angebraten fast besser als frisch”, sagt Luise Hoffmann, Referatsleiterin Lebensmittel und Ernährung bei der Verbraucherzentrale Thüringen. „Fleischreste eignen sich als Aufschnitt, Gemüsereste lassen sich mit Käse überbacken in leckere Aufläufe verwandeln”, so Hoffmann. 

Wer schon weiß, dass die Reste nach Weihnachten nicht mehr sinnvoll verwertet werden können, zum Beispiel weil ein Urlaub geplant ist, sollte rechtzeitig Care-Pakete für die Gäste packen. „So bleibt nichts übrig. Dafür können die Gäste Dosen mitbringen oder Sie verwenden einfach leere, ausgespülte Schraubgläser”, rät die Lebensmittelexpertin. 

Das übrig gebliebene Essen sollte nicht lange im Warmen stehen, sondern schnell abgekühlt und in geeigneten Gefäßen verpackt in den Kühlschrank wandern. So verderben die Köstlichkeiten nicht vorzeitig. Wer sich auch im neuen Jahr noch an den Resten vom Weihnachtsessen erfreuen möchte, kann diese natürlich auch einfrieren und zu einem späteren Zeitpunkt genießen.

So bleiben Plätzchen länger frisch

Weihnachtsgebäck kann mit ein paar einfachen Tricks länger haltbar gemacht werden. „Plätzchen bleiben länger frisch, wenn sie sortenrein sortiert und luftdicht verpackt werden. Auch dafür eignen sich verschließbare Gläser”, sagt Luise Hoffmann. 

Plätzchen und Kekse sollten möglichst bei Raumtemperatur gelagert werden. Unter diesen Bedingungen halten sich Zimtsterne bis zu vier Wochen, Gebäck aus Mürbeteig bis zu drei Wochen und Florentiner eine Woche.

„Stollen bleibt besonders lange frisch, wenn er in ein Leinentuch gewickelt und in einer Dose verschlossen wird”, weiß die Expertin. 

Nicht verwendete Zutaten sollten luftdicht verschlossen werden, denn so bleiben sie länger haltbar. „Übrig gebliebene gehackte oder gehobelte Nüsse sollten Sie möglichst direkt weiterverwenden. In der Pfanne kurz angeröstet, schmecken sie im Müsli, im Schichtdessert oder über gegarten Brokkoli gestreut”, so Luise Hoffmann. 

Fragen zum Thema Lagerung und Resteverwertung oder rund ums Thema Lebensmittel und Ernährung beantworten die Fachberaterinnen der Verbraucherzentrale unter Tel. (0361) 555 14 27 oder nach einer E-Mail an lebensmittel@vzth.de.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.
Fernwärme

Klageregister eröffnet: vzbv verklagt E.ON und HanseWerk Natur

Seit 2020 haben E.ON und HanseWerk Natur ihre Fernwärmepreise um ein Vielfaches erhöht. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hält die Preiserhöhungen für rechtswidrig und verklagt die Unternehmen. Tragen Sie sich ins Klageregister ein, um an der Sammelklage teilzunehmen.
Justitia Gericht Urteil Recht

Klageregister eröffnet: Jetzt mitmachen bei Sammelklage gegen ExtraEnergie

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) verklagt den Anbieter ExtraEnergie. Es geht um enorme Preiserhöhungen um teilweise mehr als 200 Prozent. Mit der Sammelklage will der vzbv Rückzahlungen für Kund:innen erreichen.
Essenreste auf einem Teller

Marktcheck: kleine Portionen in der Gastronomie noch nicht Standard

Wenn Restaurantgäste zwischen verschiedenen Portionsgrößen wählen oder übriggebliebenes Essen mitnehmen könnten, würden weniger Lebensmittel als bisher im Müll landen. Doch nur wenige Restaurants nutzen bisher ihre Möglichkeiten, wie der Marktcheck der Verbraucherzentralen zeigt.