Verbraucherzentrale: Nicht an Mainkas Solution Group zahlen

Mahnschreiben entbehren jeder Grundlage – verunsichern aber

Brief-Ärger
ungerechtfertigte Inkassoforderung
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Rund um Pfingsten fanden Thüringer Verbraucher Mahnungen der Firma Mainkas Solution Group in ihren Briefkästen vor. Angeblich hätten Gewinnspiel- und Zeitungsverlage ihre Forderungen an diese Firma abgetreten – jedweden Beweis dafür bleibt die Firma Mainkas aber schuldig. Unter der Überschrift  „1. Mahnung – Sammelklagen – Ankündigung Zwangsvollstreckung“ werden die Verbraucher aufgefordert, umgehend noch offene Forderungen in Höhe von mehreren hundert Euro zu zahlen. Aus der in dem Schreiben angegebenen Bankverbindung geht hervor, dass die Zahlung auf ein rumänisches Konto erfolgen soll.

Die Verbraucherzentrale Thüringen warnt vor diesem und ähnlichen Schreiben: Verbraucher sollten nicht zahlen und sich nicht durch die Drohkulisse (Gerichtsvollzieher, Zwangsvollstreckung oder Pfändung) unter Druck setzen lassen. Auch für die Annahme des vermeintlich milderen „Vergleichsangebots“ einer Ratenzahlung gibt es keinerlei Grund.  Bei Unsicherheiten oder Unklarheiten sollte zunächst die Beratung der Verbraucherzentrale in Anspruch genommen werden.

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