Machen Sie den Solarwärme-Check

Pressemitteilung vom

Solarwärmeanlagen gewinnen Wärme aus Sonnenlicht – ohne Brennstoff und ohne Emissionen. Ob die installierte Anlage auch die versprochene Einsparung bringt, können Sie mit Hilfe des "Solarwärme-Checks" der Verbraucherzentrale klären.

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Die Aussicht auf niedrige Heizkosten und eine großzügige öffentliche Förderung macht die Technik auch für Privathaushalte attraktiv. Oftmals macht eine Optimierung Sinn.

Bevor die Anlage jedoch entsprechend angepasst werden kann, muss erst einmal geklärt werden, wie leistungsfähig sie in der Praxis ist. Ein unabhängiger Energieberater überprüft bei einem Vor-Ort-Termin zentrale Komponenten der Anlage und schließt Messgeräte für die Aufzeichnung wichtiger Systemtemperaturen an. Diese Messdaten werden bei einem zweiten Termin nach einigen Tagen – davon mindestens einem Sonnentag – ausgelesen. Der Energieberater führt alle Daten zusammen, interpretiert die Messergebnisse und analysiert, wie die Effizienz der Anlage weiter verbessert werden kann.

Mitunter stimmt die Kommunikation zwischen Solaranlage und Heizkessel nicht, so dass der Kessel den Speicher genau dann mit teurem Heizöl aufheizt, wenn gerade genug Wärme aus der Solaranlage verfügbar ist. Oder die Leitungsdämmung im Außenbereich ist nicht witterungs- und UV-beständig. Beides lässt sich einfach beheben. Einen abschließenden Bericht mit der Gesamteinschätzung der Anlage und den Empfehlungen erhält der Auftraggeber wenig später per Post.

Der Solarwärme-Check ist ein Angebot für alle privaten Verbraucher, die eine Solarwärmeanlage zur Warmwasserbereitung und/oder Heizungsunterstützung besitzen. Dank der Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie beträgt die Kostenbeteiligung des Besitzers nur 40 Euro, für einkommensschwache Haushalte mit einem entsprechenden Nachweis ist der Solarwärme-Check kostenlos. Termine für den Solarwärme-Check können unter der kostenlosen Nummer 0800 – 809 802 400 oder unter 0361 – 555140 gebucht werden.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.