Schritt für Schritt zur neuen Heizung: Heizungstausch frühzeitig planen

Pressemitteilung vom
Thermostat an einem Heizkörper.
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Größere Investitionen wie eine neue Heizung sollten frühzeitig geplant werden – bevor die alte Heizung kaputtgeht. Die beginnende Heizperiode bietet die Gelegenheit, die bestehende Technik einmal auf Herz und Nieren zu prüfen.

„Nutzen Sie den kommenden Winter, um Ihre Heizung genau zu beobachten. Vor allem dann, wenn die Anlage älter als 15 Jahre ist oder bereits Störungen aufgetreten sind“, empfiehlt Ramona Ballod, Energiereferentin der Verbraucherzentrale Thüringen.

Warnzeichen für einen anstehenden Heizungstausch können ein zu hoher Jahresverbrauch, sichtbare Feuchteschäden am Schornstein oder ein Heizungsraum sein, der wärmer als 22 Grad ist. Hinweise geben das Schornsteinfegerprotokoll, das Typenschild auf dem Heizkessel und die Abrechnung der Gas- oder Brennstofflieferung.

Die Verbraucherzentrale Thüringen bietet zudem einen Heiz-Check an, bei dem ein Energieberater vor Ort die optimale Einstellung und Effizienz des gesamten Heizsystems prüft. „Je schlechter der Zustand der Heizung ist, desto mehr lässt sich durch einen Austausch sparen. Denn neben den Verbrauchskosten sinken auch die Wartungs- und Reparaturkosten“, sagt die Energieexpertin.

Sanierungszustand des Hauses beachten

Vor dem Heizungstausch sollten Hausbesitzer aber einen kritischen Blick auf den Sanierungszustand ihres Hauses werfen: Wo geht Wärme verloren, welche Maßnahmen sind mittelfristig geplant? Außerdem müssen einige praktische Fragen geklärt werden, beispielsweise ob ausreichend Lagerraum für Holzpellets vorhanden ist oder ob eine Bohrung für eine Wärmepumpe auf dem Grundstück möglich ist. Erst dann kann eine fundierte Entscheidung für ein bestimmtes Heizsystem getroffen werden.

Bei allen Schritten auf dem Weg zur neuen Heizung helfen die Energieberater der Verbraucherzentrale Thüringen: von der Prüfung der Heizungsanlage vor Ort über die Wahl des passenden Heizsystems bis hin zur unabhängigen Prüfung der Angebote. Auch zu möglichen Fördermitteln beraten die Energieexperten. Ein Termin für ein persönliches Beratungsgespräch kann unter Tel. 0800 809 802 400 oder unter Tel. (0361) 555140 (beide kostenfrei) vereinbart werden.

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