Mehrwertsteuersenkung: So wird das Schnäppchen nicht zur Kostenfalle

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Die Mehrwertsteuer ist gesunken: 16 statt 19 Prozent beträgt sie seit dem 1. Juli bis zum Jahresende. Doch gerade bei Elektrogeräten sollten Sparfüchse nicht allein auf das Preisschild schauen, sagt die Verbraucherzentrale Thüringen.

Verkaufssituation in einem Geschäft: zwei Menschen betrachten eine Waschmaschine.
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Die Mehrwertsteuer ist gesunken: 16 statt 19 Prozent beträgt sie seit dem 1. Juli bis zum Jahresende. Doch gerade bei Elektrogeräten sollten Sparfüchse nicht allein auf das Preisschild schauen, sagt die Verbraucherzentrale Thüringen. Denn ein zu hoher Stromverbrauch könnte die Ersparnis schnell wieder zunichte machen.

„Bei einem Elektrogerät für 500 Euro beträgt die Ersparnis 15 Euro, wenn der Händler die Steuersenkung komplett weitergibt“, sagt Ramona Ballod, Energiereferentin der Verbraucherzentrale Thüringen. Am Beispiel einer Waschmaschine rechnet die Verbraucherschützerin vor: „Der Unterschied zwischen der besten und der schlechtesten Energieeffizienzklasse macht bei einem Strompreis von 30 Cent gut 20 Euro aus. Und das nicht nur einmal, sondern in jedem Jahr der Nutzungsdauer“.

Auf das Energielabel achten

Eine erste Orientierung über den Stromverbrauch gibt das EU-Energielabel mit der bekannten Farbskala A+++ bis D. Allerdings basieren die Zahlen auf Herstellerangaben. Unabhängige Verbrauchswerte, die unter realitätsnahen Bedingungen ermittelt wurden, bieten die Testberichte von Stiftung Warentest oder Ökotest.

Ballod weist darauf hin, dass die Mehrwertsteuersenkung auch für den Strompreis gelte, dies aber bei einem durchschnittlichen Haushalt kaum ins Gewicht falle: „Bei einer Familie mit vier Personen und einem Verbrauch von 2.000 bis 3.000 Kilowattstunden im Jahr werden ca. acht Euro weniger auf der Jahresabrechnung stehen. Schon mit geringen Anstrengungen beim Stromsparen könnte man das auch dauerhaft haben.“ Wie das geht, zeigen die Energieberater der Verbraucherzentrale Thüringen beim Energie-Check zu Hause.

Ein Termin kann vereinbart werden unter Telefon (0800) 809 802 400 (kostenfrei) oder (0361) 555140.

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