Energiespar-Tipps für das Home-Office – Teil 2

Pressemitteilung vom
Das Coronavirus sorgt dafür, dass viele Menschen aktuell im Home-Office arbeiten. Die Verbraucherzentrale Thüringen gibt Tipps, wie Sie im heimischen Büro die Stromkosten im Rahmen halten können.
Thermostat an einem Heizkörper.

Das Coronavirus sorgt dafür, dass viele Menschen aktuell im Home-Office arbeiten. Die Verbraucherzentrale Thüringen gibt Tipps, wie Sie im heimischen Büro die Stromkosten im Rahmen halten können. Die dreiteilige Serie widmet sich den Bereichen im Haushalt, die während des Arbeitens von zuhause stärker beansprucht werden.

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Der Umzug ins Home-Office lässt den Stromverbrauch zuhause steigen. Doch nicht nur Laptop & Co. machen sich dabei auf der Stromrechnung bemerkbar. Im zweiten Teil der dreiteiligen Serie zeigt die Verbraucherzentrale Thüringen, wie man auch bei der Beleuchtung, bei der Heizung sowie beim Kochen Strom sparen kann.

Licht: Wer Glüh- oder Halogenlampen als Arbeitsplatzbeleuchtung verwendet, verbraucht fünf- bis sechsmal so viel Strom wie mit LED-Lampen. Die Umrüstung lohnt sich in der Regel auch finanziell. Nach dem Austausch alter Leuchtmittel durch sparsamere Modelle lässt sich das Geld nach weniger als zwei Jahren wieder einsparen.

Heizung: Der Wärmeenergieverbrauch lässt sich reduzieren, wenn die Raumtemperatur gezielt nach Bedarf eingestellt und nachts sowie bei längeren Arbeitspausen im Arbeitszimmer reduziert wird. Die benötigte Temperatur wird am Thermostatventil des Heizkörpers eingestellt. Besonders komfortabel ist das bei einem elektronischen Heizkörperthermostat. Es kann programmiert werden und regelt dann die gewünschte Raumtemperatur nach den vorab eingestellten Uhrzeiten. Ein Irrglaube ist, dass ein auf die höchste Stufe eingestellter Heizkörper am schnellsten den Raum erwärmt. Regelmäßiges Lüften ist für ein angenehmes Raumklima ebenfalls wichtig. Zimmertüren zu weniger beheizten Räumen sollten, außer beim Lüften, geschlossen bleiben. 

Herd und Backofen: Wer mehr Zeit zuhause verbringt, kocht wahrscheinlich auch mehr. Frische Lebensmittel statt Tiefkühlkost zuzubereiten verbraucht weniger Energie. Man spart sich das Tiefkühlen und Wiederauftauen. Wasser erhitzt man am energiesparendsten mit dem Wasserkocher statt mit dem Herd. Nur ein Induktionsherd kann das genauso effizient. Der Wasserkocher sollte aber nur die benötigte Menge Wasser aufheizen und nicht immer maximal gefüllt werden. Haben Kochgeschirr und Kochstelle den gleichen Durchmesser, kann die Energie optimal genutzt werden. Es lohnt sich außerdem, die Restwärme des Herds zu nutzen und Kochstellen früher auszustellen. Beim Backofen sollte man wenn immer möglich die Heiß- oder Umluftfunktion nutzen. Damit spart man sich das Vorheizen und kann in der Regel eine 20 bis 30 Grad niedrigere Backtemperatur wählen.

Weitere Stromspartipps haben die Energieberater der Verbraucherzentrale Thüringen. Mehr Informationen gibt es auf verbraucherzentrale-energieberatung.de oder kostenfrei unter 0800 – 809 802 400.

Die Bundesförderung für Energieberatung der Verbraucherzentrale ist ein Projekt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Dank einer Kooperation mit dem Thüringer Umweltministerium und der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA) sind die Beratungen in Thüringen kostenfrei.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.

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