"Earth Hour"-Aktion: Tipps zum Klimaschutz im Internet

Pressemitteilung vom
Am 27. März schalten Punkt 20.30 Uhr Ortszeit wieder Millionen Menschen auf der Welt das Licht aus. Die Aktion „Earth Hour“ des WWF soll ein globales Zeichen für den Klimaschutz setzen. Die Verbraucherzentrale Thüringen zeigt, wie jeder im Alltag mit kleinen Maßnahmen zum Klimaschützer werden kann.
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Am 27. März schalten Punkt 20.30 Uhr Ortszeit wieder Millionen Menschen auf der Welt das Licht aus. Die Aktion „Earth Hour“ des WWF soll ein globales Zeichen für den Klimaschutz setzen. Die Verbraucherzentrale Thüringen zeigt, wie jeder im Alltag mit kleinen Maßnahmen zum Klimaschützer werden kann.

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Es muss nicht gleich eine Solaranlage oder ein Elektroauto sein: Auch mit kleinen Schritten kann jeder seine Klimabilanz verbessern. Zum Beispiel im Internet, wo der weltweite Energiebedarf für Videoportale, Suchmaschinen und Speicherdienste rasant ansteigt.

Video-Konferenzen gehören inzwischen zum Alltag. Als Ersatz für weite Dienstreisen wirken sie sich positiv aufs Klima aus. Doch auch sie sorgen für einen hohen Ausstoß an Kohlendioxid. Bei Online-Meetings mit vielen Personen sollten die nicht-aktiven Teilnehmer deshalb ihre Kameras ausschalten. Bei einigen Anbietern lässt sich die Videoauflösung reduzieren.

Auch für Streaming-Portale gilt: Filme und Serien müssen nicht immer mit der höchstmöglichen Auflösung geschaut werden. Für das Smartphone zum Beispiel ist Full HD völlig ausreichend. Nutzen Sie die Videoplattform nur zum Musikhören, können Sie die Auflösung noch weiter reduzieren. Filme, die Sie mehrmals anschauen möchten, sollten Sie auf das eigene Endgerät herunterladen. Auch Musikdateien speichert man am besten lokal auf dem Handy. So müssen die Daten nicht jedes Mal aufs Neue übertragen werden.

Cloud-Speicher sind praktisch, aber die dazugehörigen Server verbrauchen viel Strom. Wenn Sie Ihre Urlaubsfotos statt in der Internet-Wolke auf einer externen Festplatte lagern, schützen Sie nicht nur Ihre Privatsphäre, sondern auch das Klima.

Ein überfülltes E-Mail-Postfach kostet nicht nur Nerven, sondern auch Speicherplatz. Löschen Sie nicht mehr benötigte Nachrichten und bestellen Sie Werbemails, selten gelesene Newsletter oder automatische Benachrichtigungen konsequent ab. Lange ungenutzte Konten können auch ganz gelöscht werden.

Auch Suchanfragen im Netz verbrauchen Energie. Bei häufig besuchten Internetseiten ist es deshalb besser, ein virtuelles Lesezeichen zu setzen, anstatt die Seite immer wieder aufs Neue über eine Suchmaschine anzusteuern. Oder probieren Sie einmal eine nachhaltige Suchmaschine aus, die ab einer bestimmten Anzahl von Suchanfragen Bäume pflanzt oder soziale Projekte unterstützt.

Weitere Tipps zum Stromsparen haben die Energieberater der Verbraucherzentrale Thüringen. Derzeit findet die Beratung telefonisch statt. Termine können unter 0800 809 802 400 oder unter 0361 555140 (beide kostenfrei) vereinbart werden.

Die Bundesförderung für Energieberatung der Verbraucherzentrale ist ein Projekt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Dank einer Kooperation mit dem Thüringer Umweltministerium und der Landesenergieagentur ThEGA sind die Beratungen in Thüringen kostenfrei.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.

Logo des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz

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