Die Verbraucherzentrale auf der Thüringen Ausstellung

Stand:

Die Verbraucherzentrale Thüringen ist mit einem breiten Angebot vom 29. Februar bis 8. März auf der Thüringen Ausstellung und der Gesundheitsmesse präsent. Informationen und Vorträge gibt es unter anderem zu Patientenverfügung, Stromanbieterwechsel und Ernährung.

Zuhörer sitzen während eines Vortrages auf Stühlen.
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Die 30. Thüringen Ausstellung findet vom 29. Februar bis 8. März in der Erfurter Messe statt. Hier gibt es neun Tage lang Information, Beratung und Unterhaltung. Mit ihrem Beratungsangebot und zahlreichen Vorträgen ist auch die Verbraucherzentrale Thüringen vertreten.

Einen Stand haben die Energieberater der Verbraucherzentrale in Halle 2. Der Fachbereich Lebensmittel und Ernährung kommt zur Gesundheitsmesse im Rahmen der Thüringen Ausstellung mit dem Infomobil in Halle 1.

Von Freitag, 6. März, bis Sonntag, 8. März, laden die Verbraucherschützer außerdem ins Vortragsforum der Messe ein. Dort, in der Halle 2, gibt es nützliche Tipps rund um Stromanbieterwechsel, Heiztechnik, Förderprogramme, Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht sowie rund ums Reiserecht.

Die Vorträge und der Eintritt zur Gesundheitsmesse sind im Eintrittspreis zur Thüringen Ausstellung enthalten.

Vorträge am Freitag, 6. März

11 Uhr: Gestaltung von Bauverträgen aus Verbrauchersicht

Jurist Dirk Weinsheimer spricht darüber, worauf Häuslebauer beim Abschließen von Verträgen rund um den Hausbau achten sollten. 

12 Uhr: Stromanbieterwechsel - so geht's

Vortrag von Dipl.-Ing. Ramona Ballod

Ist Ihre Stromabrechnung zu hoch? Den Tarif oder den Anbieter zu wechseln ist eine gute Möglichkeit, Geld zu sparen. Doch wie funktioniert so ein Wechsel? Worauf sollten Sie dabei achten? In ihrem Vortrag erklärt Energieexpertin Ramona Ballod, wie Sie einen geeigneten Anbieter finden und wie Sie Fallstricke vermeiden, damit der Wechsel des Stromanbieters möglichst reibungslos läuft und Sie am Ende tatsächlich Geld sparen.

13 Uhr: Patientenverfügung, Betreuungsverfügung & Vorsorgevollmacht

Künstliche Ernährung? Schmerzmittel? Wiederbeleben bei Kreislaufversagen? Manche Fragen sollte man sich beantworten, bevor der Ernstfall eintritt. Sonst entscheiden andere. Das gilt auch für junge Menschen. Zwei Dokumente sind dabei wichtig: Die Patientenverfügung legt medizinische Maßnahmen fest, die von Ärzten ausgeführt oder unterlassen werden sollen. Mit einer Vorsorgevollmacht bestimmt der Verfasser, wer ihn rechtlich vertreten darf, beispielsweise bei Bank- und Behördenangelegenheiten. Dirk Weinsheimer von der Verbraucherzentrale Thüringen erläutert, wie man beide Dokumente verfasst. Der Jurist räumt außerdem mit gängigen falschen Annahmen auf, beispielsweise was die Entscheidungsgewalt der Familie oder den Gang zum Notar angeht.

14 Uhr: Moderne Heiztechnik im Vergleich

Der Vortrag vergleicht die verschiedenen am Markt erhältlichen Heizungsarten unter dem Gesichtspunkt der Energieeffizienz und erläutert deren Vor- und Nachteile. Gas- und Ölheizungen kommen dabei ebenso zur Sprache wie Solartechnik, KWK-Anlagen, Wärmepumpen und das Heizen mit Holz. Zudem erklärt Energieberater Reiner Maschke, was es mit dem Effizienzlabel für bestehende Heizungsanlagen auf sich hat und welche Förderprogramme für die verschiedenen Heizungsanlagen in Frage kommen.

15 Uhr: Reiseveranstalter pleite, Baustelle am Hotel - das sind Ihre Rechte

Verspätete Flüge, Bettwanzen, Gepäckverlust: Ärger im Urlaub wünscht sich wirklich niemand. Kommt es doch dazu, ist es nützlich, als Reisender seine Rechte zu kennen. Denn Verbrauchern steht in vielen Fällen eine Entschädigung zu. Jurist Ralf Reichertz informiert darüber, welche Rechte Reisende haben.

16 Uhr: Leben ohne Plastik - so gelingt es im Alltag

Wie kann ich meinen Plastikverbrauch im Alltag reduzieren? Ramona Ballod von der Verbraucherzentrale Thüringen gibt in ihrem Vortrag einen Überblick über die Plastikarten, die uns täglich umgeben und erläutert relevante Unterschiede. So gefährdet es beispielsweise die Gesundheit, Speisen regelmäßig im falschen Plastikbecher in der Mikrowelle zu erhitzen. Probleme wie Mikroplastik im Mineralwasser oder der Abrieb von Outdoor-Bekleidung beim Waschen werden unter die Lupe genommen. Die Zuhörer erhalten Plastik-Alternativen in die Hand und erfahren, bei welchen es sich um „echte“ Alternativen handelt.  

17 Uhr: Förderprogramme optimal nutzen

Was wird eigentlich warum gefördert? Energieberater Reiner Maschke weist den Weg aus dem Förderdschungel und erklärt, wie energieeffizienter Neubau, Sanierung, Heizungstausch sowie die Nutzung erneuerbarer Energien gefördert werden. Zur Sprache kommen die Bedingungen und möglichen Fördersummen der Programme der KfW und des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Zudem erfahren die Zuhörer, welche Kosten sich steuerlich absetzen lassen und wie die Energieberater der Verbraucherzentrale konkret bei der Beantragung von Fördermitteln helfen können.

18 Uhr: Post vom Inkassobüro - Abzocke oder berechtigt?

Wenn Unternehmen Dritte beauftragen, um überfällige Rechnungen für sie einzuziehen, dann spricht man von Inkasso. Jurist Ralf Reichertz informiert darüber, welche Inkassokosten Sie bezahlen müssen und welche nicht und wie Sie unseriöse Inkassounternehmen erkennen. 

19 Uhr: Ökologischer Fußabdruck

Was ist eigentlich ein ökologischer Fußabdruck? Ramona Ballod von der Verbraucherzentrale Thüringen erklärt, was es mit diesem Buchhaltungssystem für Umweltressourcen auf sich hat. Anhand konkreter Beispiele aus den Bereichen Energie, Verkehr, Lebensmittel und Haushalt zeigt die Expertin, wie Verbraucher ihre persönliche Fußspur abschätzen und mit einfachen Maßnahmen verkleinern können.

Vortrag am Samstag, 7. März

12 Uhr: Förderprogramme optimal nutzen

Was wird eigentlich warum gefördert? Energieberater Steffen Lier weist den Weg aus dem Förderdschungel und erklärt, wie energieeffizienter Neubau, Sanierung, Heizungstausch sowie die Nutzung erneuerbarer Energien gefördert werden. Zur Sprache kommen die Bedingungen und möglichen Fördersummen der Programme der KfW und des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Zudem erfahren die Zuhörer, welche Kosten sich steuerlich absetzen lassen und wie die Energieberater der Verbraucherzentrale konkret bei der Beantragung von Fördermitteln helfen können.

Vortrag am Sonntag, 8. März

15 Uhr: Förderprogramme optimal nutzen

Was wird eigentlich warum gefördert? Energieberaterin Anke Schwark weist den Weg aus dem Förderdschungel und erklärt, wie energieeffizienter Neubau, Sanierung, Heizungstausch sowie die Nutzung erneuerbarer Energien gefördert werden. Zur Sprache kommen die Bedingungen und möglichen Fördersummen der Programme der KfW und des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Zudem erfahren die Zuhörer, welche Kosten sich steuerlich absetzen lassen und wie die Energieberater der Verbraucherzentrale konkret bei der Beantragung von Fördermitteln helfen können.