Phishing-Radar: Aktuelle Warnungen

Stand:
Hier zeigen wir kontinuierlich aktuelle Betrugsversuche, die uns über unser Phishing-Radar erreichen.
Weltkarte unter rotem Radarschirm.
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Verdächtige E-Mails, die Sie selbst erhalten haben, können Sie an die E-Mail-Adresse phishing@verbraucherzentrale.nrw weiterleiten. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen wertet die eingehenden E-Mails aus. Auf dieser Basis informieren wir über aktuelle Betrugsmaschen. Personenbezogene Daten werden dabei anonymisiert. Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund der zahlreichen Eingänge Ihre E-Mails nicht beantworten können.


Andere Betrugsmaschen (Quishing und Smishing)

Betrugsversuche kommen auch als SMS – dann werden sie Smishing genannt (zusammengesetzt aus SMS und Phishing). Beispiele:

Auch über falsche QR-Codes stellen Kriminelle neue Fallen. Dabei spricht man von Quishing (zusammengesetzt aus QR-Code und Phishing). Hier sind Beispiele.

Unten auf dieser Seite finden Sie Links zu weiteren Informationen, mit denen Sie generell Betrugsversuche entlarven können.

Phishing-Radar in Social Media

Unsere täglichen Warnungen finden Sie auch in der Facebook-Gruppe Phishing-Radar Verbraucherzentrale NRW, auf Mastodon (@phishing_radar@verbraucherzentrale.social) und auf Bluesky (@vznrwphishing.bsky.social).

05. Januar 2026: Wichtige Sicherheitsmitteilung im Namen der Targobank

  • Thema/Betreff: Angeblich wurde eine "ungewöhnliche Aktivität" im "TARGO-Konto" festgestellt. Die Zugangsdaten müssen vermeintlich überprüft werden, um "die Funktionalität Ihres Online-Bankings" wiederherzustellen. Versendet wird die E-Mail mit dem Betreff "Wichtige Sicherheitsmitteilung zu Ihrem Konto".
  • Besonders dreist ist die Anmerkung, dass es sich angeblich um einen "standardmäßigen Sicherheitscheck" handelt, welcher "zum Schutz Ihrer finanziellen Daten" dienen soll.
  • Anzeichen für Phishing: unseriöse Absenderadresse, unpersönliche Anrede ("Sehr geehrte/r Kunde/in"), Link in der Mail, Drohung mit Kontoeinschränkung. 

Wir raten Ihnen, Phishing-Mails zu ignorieren und unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben, um Ihre persönlichen Daten zu schützen. Falls Sie ein Konto bei der Targobank haben, schauen Sie auf der offiziellen Seite oder in der App nach, ob Sie dort ähnliche Aufforderungen finden.

Screenshot einer E-Mail mit Logo der Targobank und Text: " Wichtige Sicherheitsmitteilung Sehr geehrte/r Kunde/in,  an unserem System wurde eine ungewöhnliche Aktivität in Verbindung mit Ihrem TARGO-Konto festgestellt.  Zur Vermeidung von Risiken und um die volle Funktionalität Ihres Online-Bankings wiederherzustellen, bitten wir Sie, sich umgehend einzuloggen und Ihre Zugangsdaten zu überprüfen.  Dies ist ein standardmäßiger Sicherheitscheck zum Schutz Ihrer finanziellen Daten. Bitte beachten Sie diese Mitteilung – ausstehende Überprüfungen können zu vorübergehenden Einschränkungen führen.  Jetzt Online-Banking prüfen Der Prozess dauert weniger als 2 Minuten und schützt Ihr Konto effektiv vor unbefugtem Zugriff.  Mit freundlichen Grüßen, Ihr TARGO-Team"

 

 

 

 

 

 

 

 

02. Januar 2026: Angebliche Rückerstattung bei der AOK

  • Thema/Betreff: Die E-Mail vermittelt den Eindruck, dass aufgrund einer angeblichen Überzahlung ein Rückerstattungsanspruch bestehe, der innerhalb von 14 Tagen über ein verlinktes AOK-Onlineportal geltend gemacht werden müsse. Versendet wird die Nachricht unter dem Betreff "Rückerstattungsformular“.
  • Durch die eindeutig gesetzte Frist von 14 Tagen und den Hinweis auf einen möglichen Verlust des Zugriffs wird Empfänger:innen nahegelegt, umgehend zu handeln.
  • Die E-Mail kombiniert einen offiziell wirkenden Ton mit einem zentral platzierten Link zur Rückerstattung und einem übermäßig formellen Aufbau inklusive Referenz- und Transaktionsnummern, der Seriosität vortäuschen soll, während Absenderadresse und einzelne formale Angaben nicht mit der AOK übereinstimmen.
  • Anzeichen für Phishing: unseriöse Absenderadresse, unpersönliche Anrede, Link in der Mail, Fristsetzung sowie ein übermäßig offizieller Aufbau mit Transaktionsnummern und Behördenbezeichnungen.

Wir empfehlen Ihnen, solche Nachrichten unbeantwortet zu lassen, in den Spam-Ordner zu verschieben und keinerlei Aufforderungen nachzugehen. Falls Sie ein Konto bei der AOK haben, prüfen Sie über die offizielle App oder die bekannte Website, ob dort tatsächlich Hinweise oder Rückerstattungsaufforderungen vorliegen.

Screenshot einer Mail mit dem Logo der "AOK" und dem Text: "AOK Absender: AOK – Bundesverband der Krankenkassen  Abteilung: Kundenservice · Abteilung für Beschäftigungsbedingungen  Adresse: Rosenthaler Straße 31, 10178 Berlin  Datum: 02.01.2026  Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,  nach sorgfältiger Prüfung Ihrer kürzlich eingereichten Unterlagen haben wir festgestellt, dass auf Ihrem Kontoauszug eine Überzahlung ausgewiesen ist. Sie können die Überzahlung nun zurückfordern.  Verarbeitungsdatum 02.01.2026                  Transaktionsnummer AOK-2025-87329 Zum AOK-Onlineportal Bitte beachten Sie: Beantragen Sie Ihre Rückerstattung innerhalb von 14 Tagen über das Online-Portal. Nach Ablauf dieser Frist ist der Zugriff aus technischen Gründen nicht mehr möglich. Sollten Sie Fragen zu dieser Rückerstattung oder Ihrem Versicherungsvertrag haben, steht Ihnen unser Serviceteam jederzeit gerne zur Verfügung.  Weil  Kundenservice · AOK Bundesverband AOK Federale Vereniging · Rosenthalerstraat 31 · 10178 Berlin  Telefoon: 0800 2650800 (gratis) · E-mail: service@aok.de  www.aok.de · Datenschutz  © 2025 AOK Bundesverband. Alle Rechte vorbehalten".

 

 

 

 

 

30. Dezember 2025: Angebliche regulatorische Kontoverifizierung bei SumUp

  • Thema/Betreff: Die E-Mail wird mit dem Betreff "Dringende regulatorische Kontoverifizierung – Frist: 5 Werktage“ versendet und vermittelt den Eindruck, dass aufgrund gesetzlicher Vorgaben eine verpflichtende Identitätsprüfung für das SumUp-Konto erforderlich sei.
  • Durch die konkrete Fristsetzung von fünf Tagen und die Androhung weitreichender Einschränkungen wie der Deaktivierung von Zahlungen, Auszahlungen und Kontofunktionen wird gezielt Druck aufgebaut, um Empfänger:innen zu einer schnellen Reaktion zu bewegen.
  • Zur Glaubwürdigkeitssteigerung wird ein formal wirkender Aufbau mit rechtlichen Fachbegriffen, Aufzählungen und einer zentralen Handlungsaufforderung verwendet, zugleich weist die verwendete Absenderadresse jedoch keine Übereinstimmung mit der offiziellen Domain von SumUp auf.
  • Anzeichen für Phishing: unpersönliche Anrede ("Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde"), unseriöse Absenderadresse, Link in der Mail, kurze Fristsetzung und Drohung mit Kontoeinschränkungen.

Wir raten Ihnen, Phishing-Mails zu ignorieren und unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben, um Ihre persönlichen Daten zu schützen. Falls Sie ein Konto bei SumUp haben, schauen Sie auf der offiziellen Seite oder in der App nach, ob Sie dort ähnliche Aufforderungen finden.

Screenshot einer Mail mit dem Logo von "SumUp" und dem Text:"SumUp Dringende Konto-Verifizierung erforderlich Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,  Als reguliertes Finanzinstitut sind wir gesetzlich verpflichtet, die Identität unserer Kunden gemäß den Geldwäscherichtlinien (GwG) und der Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2) regelmäßig zu überprüfen. Dies ist eine Standard-Sicherheitsmaßnahme zum Schutz Ihres Geschäftskontos.  FRIST: 5 TAGE Handlungsbedarf zur Aufrechterhaltung Ihrer Dienste Um einen unterbrechungsfreien Zahlungsverkehr zu gewährleisten, schließen Sie die Verifizierung bitte innerhalb von 5 Tagen ab. Andernfalls sind wir verpflichtet, folgende Funktionen vorübergehend zu deaktivieren:  Kartenzahlungsverarbeitung (Terminal & Online) Auszahlungen auf Ihr hinterlegtes Bankkonto Zugriff auf erweiterte Kontofunktionen Jetzt Verifizierung abschließen Der Online-Prozess dauert nur wenige Minuten.".

 

 

 

 

 

 

 

29. Dezember 2025: Angebliche Zahlungsdaten bei Disney+ müssen aktualisiert werden

  • Thema/Betreff: Die "letzte Zahlung" konnte nicht "erfolgreich" abgeschlossen werden. Die Zahlungsinformationen müssen aktualisiert werden, um den Zugang "ohne Unterbrechungen" fortzusetzen. Der Betreff der E-Mail lautet "Aktualisierung Ihrer Zahlungsinformationen".
  • Der vermeintliche Link zur Aktualisierung der Zahlungsinformationen ist "7 Tage" gültig. Mit solchen kurzen Fristsetzungen wird versucht Sie unter Druck zu setzen, um Sie zu unüberlegtem Handeln zu bringen.
  • Anzeichen für Phishing: unpersönliche Anrede ("Hallo“), Link in der Mail, unseriöse Absenderadresse, Drohung mit Kontoeinschränkung. 

Wir empfehlen Ihnen, Betrugsversuche immer unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben und keinerlei Aufforderungen nachzugehen. Falls Sie ein Konto bei Disney+ haben, schauen Sie in der App oder auf der echten Internetseite nach, ob es dort ähnliche Aufforderungen gibt.

Screenshot einer E-Mail mit Logo von Disney+ und Text: "Logo Bitte Zahlungsdaten aktualisieren Hallo,  wir konnten deine letzte Zahlung leider nicht erfolgreich abschließen. Um deinen Zugang ohne Unterbrechung fortzusetzen, bitten wir dich, deine Zahlungsinformationen zu überprüfen und ggf. zu aktualisieren.  Zahlungsdaten aktualisieren Dieser Link ist 7 Tage gültig. Danach kann er seine Gültigkeit verlieren. Diese Nachricht wurde automatisch gesendet. © 2025"

 

 

 

 

 

 

 

23. Dezember 2025: Angebliche Reaktivierung der PhotoTAN-Funktion bei der Commerzbank

  • Thema/Betreff: Die E-Mail trägt den Betreff "photoTAN Gerät photoTAN Gerät reaktivieren heute“ und vermittelt den Eindruck, dass die Sicherheitsfunktion „Commerzbank PhotoTAN“ deaktiviert sei und aus Gründen der Kontosicherheit umgehend erneuert werden müsse.
  • Die Nachricht ist sehr schlicht gehalten und besteht lediglich aus einem kurzen Text mit einem einzelnen Button ("Erneuerung starten“), während die allgemeine Ansprache ("Sehr geehrte/r Kunde/in“) und das Fehlen individueller Angaben zum Konto oder zum angeblich betroffenen photoTAN-Gerät insgesamt einen wenig professionellen Eindruck vermitteln.
  • Durch Formulierungen wie "unverzüglich“ wird zusätzlich ein Gefühl von Dringlichkeit erzeugt, das Empfänger:innen zu einer schnellen Reaktion und zum Klick auf den enthaltenen Button bewegen soll.
  • Anzeichen für Phishing: unpersönliche Anrede, unseriöse Absenderadresse, ungewöhnlicher und fehlerhafter Betreff mit Wortwiederholung, Link in der Mail, Handlungsdruck.

Wir raten Ihnen, die Aufforderung zu ignorieren und Betrugsversuche unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben, um Ihre persönlichen Daten zu schützen. Falls Sie ein Konto bei der Commerzbank haben, schauen Sie in der App oder auf der echten Internetseite nach, ob es dort ähnliche Aufforderungen gibt.

Screenshot ein Email mit dem Logo der "Commerzbank" und dem Text:Commerzbank Logo Sehr geehrte/r Kunde/in,  Aus Sicherheitsgründen muss Ihre Funktion „Commerzbank PhotoTAN“ unverzüglich aktualisiert werden.  Die Aktualisierung sollte zeitnah durchgeführt werden, indem Sie über den folgenden Button weitermachen:  Jetzt aktualisieren Besten Dank für Ihre Kooperation. Ihr Commerzbank Team".

 

 

 

22. Dezember 2025: Zahlung bei Spotify kann angeblich nicht verarbeitet werden

  • Thema/Betreff: Es wird vermeintlich darum gebeten, die Zahlungsdaten zu überprüfen, da derzeit "Schwierigkeiten" bestehen die "Spotify Premium-Zahlung" einzuziehen. Die E-Mail wird unter dem Betreff "Wir können Ihre Zahlung nicht verarbeiten" versendet.
  • Generell wirkt de Aufmachung der E-Mail sehr einfach und dadurch eher unprofessionell.
  • Weiterhin findet man keine Anrede in dieser E-Mail, was sehr typisch für Phishingmails ist.
  • Anzeichen für Phishing: fehlende Anrede, unseriöse Absenderadresse, Link in der Mail.

Wir empfehlen Ihnen, solche E-Mails immer unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben und keinerlei Aufforderungen nachzugehen. Falls Sie ein Konto bei Spotify haben, schauen Sie in der App oder auf der echten Internetseite nach, ob es dort ähnliche Aufforderungen gibt.

Screenshot einer E-Mail mit Logo von Spotify und Text: " Wir können Ihre Zahlung nicht verarbeiten. Wir haben derzeit Schwierigkeiten, Ihre Spotify Premium-Zahlung einzuziehen. Bitte überprüfen Sie Ihre Zahlungsdaten und stellen Sie sicher, dass genügend Guthaben auf Ihrem verbundenen Konto vorhanden ist. Wir werden in ein paar Tagen erneut versuchen, die Zahlung zu verarbeiten.  DETAILS AKTUALISIEREN Wir freuen uns darauf, Sie bald wieder bei Premium begrüßen zu dürfen.  Mit freundlichen Grüßen, Ihr Spotify Team"

 

 

 

 

 

Hintergrundwissen und weitere Informationen

Alle Warnungen der Marktbeobachtung

Hier finden Sie alle aktuellen Warnungen der Verbraucherzentralen.

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