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Phishing-Radar: Aktuelle Warnungen

Stand:
Hier zeigen wir kontinuierlich aktuelle Betrugsversuche, die uns über unser Phishing-Radar erreichen.
Weltkarte unter rotem Radarschirm.
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Verdächtige E-Mails, die Sie selbst erhalten haben, können Sie an die E-Mail-Adresse phishing@verbraucherzentrale.nrw weiterleiten. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen wertet die eingehenden E-Mails aus. Auf dieser Basis informieren wir über aktuelle Betrugsmaschen. Personenbezogene Daten werden dabei anonymisiert. Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund der zahlreichen Eingänge Ihre E-Mails nicht beantworten können.

Leiten Sie eine Phishing-Mail auch gerne an das Unternehmen weiter, dessen Identität in der Mail missbraucht wird. Bei vielen Unternehmen finden Sie eine spezielle Adresse dafür auf der Internetseite, zum Beispiel im Kontakt-Bereich.


Andere Betrugsmaschen (Quishing und Smishing)

Betrugsversuche kommen auch als SMS – dann werden sie Smishing genannt (zusammengesetzt aus SMS und Phishing). Beispiele:

Auch über falsche QR-Codes stellen Kriminelle neue Fallen. Dabei spricht man von Quishing (zusammengesetzt aus QR-Code und Phishing). Hier sind Beispiele.

Unten auf dieser Seite finden Sie Links zu weiteren Informationen, mit denen Sie generell Betrugsversuche entlarven können.

Phishing-Radar in Social Media

Unsere täglichen Warnungen finden Sie auch in der Facebook-Gruppe Phishing-Radar Verbraucherzentrale NRW, auf Mastodon (@phishing_radar@verbraucherzentrale.social) und auf Bluesky (@vznrwphishing.bsky.social).

20. Mai 2026: Vermeintliche Bestätigung der Mobilfunknummer im Namen der easybank

  • Thema/Betreff: Die Kundschaft der easybank wird dazu aufgefordert, die hinterlegte Mobilfunknummer zu bestätigen, um bestimmte Funktionen des Online-Bankings weiterhin nutzen zu können. Die E-Mail wird unter dem Betreff "Letzte Erinnerung: Mobilfunknummer bestätigen bis 24. Mai 2026“ versendet.
  • Als Begründung wird auf angebliche PSD2-Richtlinien sowie Sicherheitsanforderungen im Online-Banking verwiesen.
  • Typischerweise wird dabei auf eine gesetzte Frist (24. Mai 2026) verwiesen.
  • Nach Ablauf der genannten Frist sollen unter anderem sicherheitsrelevante Transaktionen, Änderungen persönlicher Daten oder die Aktivierung neuer Geräte eingeschränkt sein.
  • Anzeichen für Phishing: unpersönliche Anrede, unseriöse Absenderadresse, Fristsetzung, Drohung mit Einschränkungen im Online-Banking sowie Link in der Mail.

Wir empfehlen Ihnen, solche E-Mails immer unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben und keinerlei Aufforderungen nachzugehen. Falls Sie Kundin oder Kunde der easybank sind, prüfen Sie entsprechende Hinweise ausschließlich über die offizielle App oder Internetseite der Bank.

Screenshot einer Mail mit dem Logo der "easybank" und dem Text: "easybank ehemals Barclays Privatkundengeschäft Deutschland Letzte Erinnerung Frist: 24. Mai 2026 Bestätigung Ihrer Mobilfunknummer erforderlich Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,  Gemäß der PSD2-Richtlinien und zur Erhöhung der Sicherheit Ihres Online-Bankings bitten wir Sie, Ihre hinterlegte Mobilfunknummer bis zum 24. Mai 2026 zu bestätigen.  Nach Ablauf der Frist können bestimmte Funktionen eingeschränkt sein:  Sicherheitsrelevante Transaktionen (TAN-Verfahren) Änderungen Ihrer persönlichen Daten im Online-Banking Aktivierung neuer Geräte für das Banking Jetzt Mobilfunknummer bestätigen Kundenservice Bei Fragen hilft Ihnen unser Service gerne weiter: +49 40 890 99 600 Mo–Fr, 9:00 – 17:00 Uhr Sie können Ihre Mobilfunknummer auch direkt in der easybank App aktualisieren. Mit freundlichen Grüßen, Ihr easybank Team".

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

19. Mai 2026: Angebliche letzte Zahlungsaufforderung zum Deutschlandticket

  • Thema/Betreff: Angeblich sei der monatliche Betrag für das Deutschlandticket nicht eingegangen und müsse nun kurzfristig per Überweisung bezahlt werden. Solche E-Mails sind derzeit vermehrt im Umlauf und werden unter dem Betreff "Letzte Zahlungsaufforderung: Deutschland Ticket“ versendet.
  • Begründet wird die Zahlungsaufforderung mit angeblichen Problemen bei der automatischen Abbuchung per SEPA-Lastschrift. Daher solle der offene Betrag ausschließlich per Instant-SEPA-Überweisung beglichen werden
  • In der E-Mail wird eine konkrete IBAN angegeben, an die der offene Betrag überwiesen werden soll. Zusätzlich wird darauf hingewiesen, mögliche Warnmeldungen der Bank bezüglich eines abweichenden Kontonamens zu ignorieren.
  • Bei ausbleibender Zahlung innerhalb von 48 Stunden werden Mahngebühren, Inkasso sowie rechtliche Schritte angedroht.
  • Anzeichen für Phishing: unpersönliche Anrede, unseriöse Absendeadresse, Aufforderung zur Direktüberweisung, kurze Frist und Mahndrohungen, Hinweis zum Ignorieren von Bankwarnungen sowie abweichende Antwortadresse. 

Wir empfehlen Ihnen, solche E-Mails immer unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben und keinerlei Aufforderungen nachzugehen. Falls Sie ein Deutschlandticket besitzen, schauen Sie in der App oder auf der echten Internetseite nach, ob es dort ähnliche Aufforderungen gibt.

Screenshot einer Mail mit dem Logo der "Deutschen Bahn" und dem Text: "Deutsche Bahn Logo Sehr geehrter Kunde,  Wir nehmen Bezug auf Ihr Abonnement "Deutschland Ticket". Der ausstehende monatliche Betrag in Höhe von 63 € ist bis zum heutigen Datum nicht bei uns eingegangen. Der Zahlungsrückstand ist auf ein Problem mit Ihrer Bank im Zusammenhang mit dem SEPA-Lastschriftverfahren zurückzuführen. Aus diesem Grund ist die Zahlung derzeit ausschließlich per Banküberweisung vorzunehmen.  Bitte führen Sie eine Instant SEPA-Überweisung durch, um Verzögerungen zu vermeiden. Sollte Ihre Bank eine Warnung anzeigen, dass der Name „Deutsche Bahn“ nicht mit der IBAN übereinstimmt, ignorieren Sie diese bitte – dies ist normal, da „Deutsche Bahn“ unsere kurze Firmenbezeichnung ist, während das offizielle europäische Konto auf einen längeren Namen lautet. Die Zahlung wird dennoch korrekt ausgeführt.  Kontoinhaber: Deutsche Bahn  IBAN: LT96 3250 0971 4148 7779  BIC: REVOLT21  Verwendungszweck: 120587439869  (Klicken Sie auf das Feld, um alle Bankdaten zu kopieren)  Erfolgt eine Rückerstattung ausschließlich nach Eingang und Prüfung der entsprechenden Nachweise. Bitte senden Sie diese per E-Mail an E-invoicingDB@bahn.de. Sollte innerhalb von 48 Stunden nach Zugang dieser letzten Zahlungsaufforderung weder ein vollständiger Zahlungseingang noch eine schriftliche Kündigung erfolgen, werden gemäß den vertraglichen Vereinbarungen Verzugszinsen sowie Bearbeitungs- und Verwaltungskosten erhoben, die sich auf bis zu 170 € belaufen können. Nach Ablauf dieser Frist behalten wir uns ausdrücklich das Recht vor, den Vorgang ohne weitere Ankündigung an ein Inkassounternehmen oder zur rechtlichen Durchsetzung weiterzugeben. Diese Mitteilung gilt als letzte Zahlungsaufforderung. Wir fordern Sie hiermit auf, den offenen Betrag unverzüglich zu begleichen, um zusätzliche Kosten und rechtliche Schritte zu vermeiden.".

 

 

 

 

 

 

 

 

 

18. Mai 2026: Angeblich erforderliches photoTAN-Update im Namen der Commerzbank

  • Thema/Betreff: Die E-Mail behauptet, aus Sicherheitsgründen sei ein Update des photoTAN-Verfahrens erforderlich. Die Nachricht fordert auf, einen angeblich verpflichtenden "einmaligen Abgleich der Zugangsdaten" vorzunehmen. Als Begründung werden neue "EU-Sicherheitsrichtlinien" genannt, die die Maßnahme erforderlich machen soll.
  • Besonders auffällig ist die Formulierung "Erforderliche Handlung steht an". Durch solche Formulierungen wird versucht der E-Mail besondere Dringlichkeit und Seriosität zu verleihen.
  • Zusätzlich wird behauptet, dass das photoTAN-Verfahren bereits "ab dem nächsten Werktag" nicht mehr nutzbar ist, falls keine Bestätigung erfolgt. Solche zeitnahen Konsequenzen sollen zu unüberlegtem Handeln führen.
  • Anzeichen für Phishing: unpersönliche Anrede ("Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde"), unseriöse Absenderadresse, Link in der Mail, Drohung mit Kontoeinschränkungen. 

Wir raten Ihnen, solche Aufforderungen zu ignorieren und Phishing-Mails unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben, um Ihre sensiblen Daten zu schützen. Falls Sie ein Konto bei der Commerzbank haben, prüfen Sie über die offizielle App oder die bekannte Website, ob Sie dort ähnliche Aufforderungen finden! 

Screenshot einer E-Mail mit Logo der Commerzbank und Text: "SICHERHEITSHINWEIS: PHOTO-TAN Update erforderlich Status: Erforderliche Handlung steht an. Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,  wir legen großen Wert auf Ihre Online-Banking-Sicherheit.Um die photoTAN-App weiter nutzen zu können, ist ein einmaliger Abgleich Ihrer Zugangsdaten erforderlich.Dieser Prozess ist aufgrund neuer EU-Sicherheitsrichtlinien verpflichtend. UPDATE JETZT WICHTIG: Bitte führen Sie den Prozess vollständig aus.Ohne diese Bestätigung ist die Nutzung des photoTAN-Verfahrens ab dem nächsten Werktag nicht mehr möglich. Herzlichst, Ihre Commerzbank AG"

 

 

 

 

 

 

15. Mai 2026: Angebliche Sicherheitseinschränkung im Namen von Apple

  • Thema/Betreff: "Kontozugriff eingeschränkt“ – unter diesem Hinweis wird behauptet, bestimmte Funktionen des Apple-Accounts könnten erst nach einer Bestätigung der Kontodaten wieder vollständig genutzt werden. (Die E-Mail wurde ohne erkennbaren Betreff versendet.)
  • Als Grund wird eine automatische Sicherheitsmaßnahme zum Schutz persönlicher Informationen angeführt.
  • Typischerweise wird dargestellt, dass nach einer kurzen Bestätigung der Kontodaten der vollständige Zugriff automatisch wiederhergestellt werde.
  • Anzeichen für Phishing: unpersönliche Anrede ("Guten Tag"), unseriöse Absenderadresse, angebliche Sicherheitseinschränkung, Aufforderung zur Bestätigung von Kontodaten, Link in der Mail.

Wir raten Ihnen, Phishing-Mails zu ignorieren und unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben, um Ihre persönlichen Daten zu schützen. Falls Sie Informationen zu Ihrer Apple-ID prüfen möchten, nutzen Sie ausschließlich die offiziellen Apple-Seiten oder die Einstellungen Ihres Geräts.

Screenshot einer Mail mit dem Logo von "Apple" und dem Text: " 	Kontozugriff eingeschränkt Sicherheitsinformation zur Apple-ID Vorübergehende Einschränkung aktiv Guten Tag,  Im Rahmen einer automatischen Sicherheitskontrolle wurde der Zugriff auf bestimmte Funktionen Ihres Apple-Accounts vorsorglich eingeschränkt.  Damit alle Dienste wieder uneingeschränkt genutzt werden können, bitten wir Sie um eine kurze Bestätigung Ihrer Kontodaten. Zugriff bestätigen Diese Sicherheitsmaßnahme dient dem Schutz Ihrer persönlichen Informationen und Ihres Apple-Accounts.  Nach erfolgreicher Bestätigung wird der vollständige Zugriff automatisch wiederhergestellt.  © 2026 Apple Distribution International Ltd. Hollyhill Industrial Estate, Cork, Irland  Datenschutz  |  Nutzungsbedingungen  |  Support  Diese Nachricht wurde automatisch generiert. Bitte antworten Sie nicht auf diese E-Mail."

 

 

 

 

 

13. Mai 2026: Vermeintliche Reaktivierung des "photoTAN-Sicherheitszertifikats" bei der Deutschen Bank erforderlich

  • Thema/Betreff: Die Nachricht gibt vor, von der Deutschen Bank zu stammen und behauptet, das photoTAN-Sicherheitszertifikat laufe bald ab. Sie wird unter dem Betreff "Ihr Photo-TAN-Zertifikat ist nicht mehr gültig" oder "Ihr Photo-TAN-Zertifikat muss aktualisiert werden" versendet.
  • Sie werden aufgefordert, über einen Button ihr Zertifikat „zu reaktivieren“, damit Sie weiterhin das Online-Banking nutzen können.
  • Typischerweise wird künstlicher Zeitdruck erzeugt weil die Reaktivierung angeblich bis zum 14.05.2026 erfolgen muss.
  • Anzeichen für Phishing: unpersönliche Anrede, unseriöse Absenderadresse, Fristsetzung, Drohung mit Nutzungseinschränkung, Link in der Mail.

Wir raten Ihnen, solche Betrugsversuche zu ignorieren und unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben. Falls Sie ein Konto bei der Deutschen Bank haben, prüfen Sie über die offizielle App oder die bekannte Website, ob Sie dort ähnliche Aufforderungen finden!

 Sehr geehrter Kunde, Ihr photoTAN-Sicherheitszertifikat läuft am 14.05.2026 aus. Bitte reaktivieren Sie es rechtzeitig, um Ihr Online-Banking weiterhin nutzen zu können. Jetzt reaktivieren Mit freundlichen Grüßen Ihre Deutsche Bank

 

 

 

 

 

 

 

 

 

12. Mai 2026: Vermeintliche Kontosperrung im Namen der DKB

  • Thema/Betreff: Im Namen der DKB wird unter dem Betreff "Bestätigung Ihrer Daten erforderlich“ mitgeteilt, dass Online-Banking und Kreditkarten aktuell deaktiviert seien.
  • Angeführt werden angebliche Unregelmäßigkeiten im Sicherheitssystem, um die Aufforderung zur Identifizierung glaubwürdig erscheinen zu lassen.
  • Typischerweise wird durch die Aussicht auf eine dauerhafte Sperrung sowie die Möglichkeit, den Zugriff "sofort“ wiederherzustellen, Handlungsdruck erzeugt, um zu einer schnellen Reaktion zu verleiten.
  • Anzeichen für Phishing: unpersönliche Anrede ("Liebe Kundinnen und Kunde"), unseriöse Absenderadresse, Druck durch angebliche Kontosperrung, Aufforderung zur Identifizierung, Link in der Mail.

Wir empfehlen Ihnen, solche Nachrichten unbeantwortet zu lassen, in den Spam-Ordner zu verschieben und keinerlei Aufforderungen nachzugehen. Falls Sie Kundin oder Kunde der DKB sind, prüfen Sie entsprechende Hinweise ausschließlich über die offizielle App oder die Internetseite.

Screenshot einer Mail mit dem Logo der "DKB" und dem Text: "DKB Das kann Bank Liebe Kundinnen und Kunden unser Sicherheitssystem hat Unregelmäßigkeiten festgestellt. Zu Ihrem Schutz wurden Ihr Online-Banking und Ihre Kreditkarten vorübergehend deaktiviert.  Um eine dauerhafte Sperrung zu vermeiden und den Zugriff sofort wiederherzustellen, führen Sie bitte die notwendige Identifizierung durch.  Jetzt Konto entsperren Ihre Daten: Bitte halten Sie Ihre bei uns hinterlegten Personendaten stets aktuell! Impressum | Datenschutz | Kontakt".

 

 

 

 

 

 

 

 

Hintergrundwissen und weitere Informationen

Alle Warnungen der Marktbeobachtung

Hier finden Sie alle aktuellen Warnungen der Verbraucherzentralen.

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