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Verbraucherrechtsberatung zurück in Schmalkalden

Pressemitteilung vom

Verbraucher aus Schmalkalden und Umland sind jeweils am ersten und dritten Mittwoch im Monat willkommen. Die Beratung übernimmt Ute Traut, die seit 28 Jahren bei der Verbraucherzentrale tätig ist.

Die ersten Gäste überreichten Sekt und Blumen.
Am ersten Beratungstag: Stadtrat Jens Sauerbrey, Beraterin Ute Traut, Ralph Walther, Geschäftsführer der Verbraucherzentrale Thüringen, und Thomas Kaminski, Bürgermeister der Stadt Schmalkalden (von links).
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Untergeschobene Verträge, Abzocke durch Notdienste, Dating-Portale im Internet, die zwar viel kosten, aber zum Großteil aus gefälschten Profilen bestehen: Ab sofort können sich Verbraucher in Schmalkalden wieder zu den kleinen und großen Ärgernissen des Alltags beraten lassen. Die Verbraucherzentrale Thüringen hat ihre Beratungsstelle dort neu eröffnet. Am Mittwoch, dem 21. November, findet der zweite Beratungstag statt.

In das Büro am Altmarkt 6 zieht neben der Energieberatung nun auch wieder die Verbraucherrechtsberatung. Übernommen wird sie von Ute Traut, die seit 28 Jahren in Südthüringen für die Verbraucherzentrale arbeitet. „Ute Traut ist seit Gründung der Verbraucherzentrale Thüringen bei uns. Sie hat den Verbraucherschutz in Thüringen mit aufgebaut. Wir sind froh, eine so erfahrene Kollegin für Schmalkalden gewonnen zu haben“, sagt Ralph Walther, Geschäftsführer der Verbraucherzentrale Thüringen.

Bis Ende 2012 hatte Günter Pfaff in Schmalkalden die Verbraucherrechtsberatung angeboten. Als er sich in den Ruhestand verabschiedete, blieb nur die Energieberatung erhalten. Dass sich das nun ändert, war auch Wunsch des Stadtrates von Schmalkalden. Das Gremium hat im Sommer beschlossen, sich an der Finanzierung der Beratungsstelle zu beteiligen.

Ute Traut, bislang tätig in Suhl und Erfurt, wird jeden ersten und dritten Mittwoch im Monat von 10 bis 13 Uhr am Altmarkt 6 sein. Termine werden unter (0361) 555 14 0 vergeben. Am 21. November ist kein Termin nötig.

An ihrem ersten Tag in Schmalkalden konnte Ute Traut bereits zwei Verbraucherinnen helfen. Eine davon wollte online einen Kredit über 500 Euro aufnehmen. Die Frau schloss einen Vertrag. Was vom Anbieter vertuscht wurde: Die 15 Euro, die sie fortan monatlich zahlen sollte, waren keine Kreditrate. Vielmehr hatte sie ein System abonniert, um ihre privaten Finanzen zu verwalten. „Jetzt versuchen wir, sie aus dem Vertrag herauszuholen“, erläutert Ute Traut. „Der Vertrag beinhaltet Etliches, das laut Gesetz so nicht sein dürfte. Ich bin optimistisch, dass wir Erfolg haben.“

Die nächsten Termine in Schmalkalden: 21. November, 5. Dezember, 19. Dezember und 16. Januar. 

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.