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Allergien

Die Häufigkeit allergischer Erkrankungen wie Heuschnupfen, Asthma und Neurodermitis
Allergie
Foto: istockphoto_mandygodbehear

hat sich in den letzten 20 Jahren verdoppelt - insbesondere bei Kindern und Jugendlichen. Ob und wie schwer bei ihnen eine Allergie auftritt, hängt neben erblichen Faktoren auch von Umwelteinflüssen ab. Denn vor allem Kinder reagieren gegenüber Fremdstoffen besonders empfindlich, da sich ihr Immunsystem gerade erst entwickelt. So treten bestimmte Erkrankungen in typischen Entwicklungsphasen auf: Nahrungsmittel-Allergien dominieren bei Säuglingen, während bei Kleinkindern und Kindern im Grundschulalter die peinigenden Reaktionen verstärkt von Innenraum-Allergenen ausgelöst werden. Bei Jugendlichen herrschen dagegen Pollen-Sensibilisierungen vor.

Zumeist werden Hausstaubmilben oder Nahrungsmittel, Pollen oder Tierhaare für die Erkrankung verantwortlich gemacht. Aber auch chemische Substanzen aus Möbeln, Bodenbelägen, Spielsachen oder Farben zählen zu den Verursachern. Unsere folgenden Tipps sollen helfen, Allergien zu verhindern oder deren Verlauf günstig zu beeinflussen.
  • Rauchen: Wichtig sind eine gesunde Ernährung und der Verzicht aufs Rauchen während der Schwangerschaft und Stillzeit. Auch in der Folgezeit sollte für ein rauchfreies Wohnumfeld gesorgt werden.
  • Ernährung: Positiv wirkt sich für Babys ausschließliches Stillen ohne Beikostfütterung über sechs Monate hinweg aus. Falls Stillen nicht möglich ist, sollte in Absprache mit dem Kinderarzt hypoallergene Nahrung bevorzugt werden. Hilfreich kann es auch sein, möglichst spät beizufüttern und Eier, Nüsse, Kuhmilch und Fisch im ersten Lebensjahr zu vermeiden.
  • Wohnumfeld: Das Wohnumfeld sollte allergenarm beschaffen sein, um potenzielle Allergieträger wie Hausstaubmilben und Schimmelpilze zu minimieren.
  • Schmuck: Unter dem Verdacht, Allergien auszulösen, stehen billiger Modeschmuck, Tattoos und Piercings. Kinder und Jugendliche sollten deshalb besser auf die bisweilen begehrten Accessoires verzichten.
  • Ärztliche Unterstützung: Generell gilt: Wer bei seinem Kind bereits allergische Symptome beobachtet, sollte einen Facharzt (Allergologen) einschalten.

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Dieses Dokument ist aus dem Internet-Auftritt der
Verbraucherzentrale Thüringen e.V.,Eugen-Richter-Straße 45, 99085 Erfurt
Sie finden es im Internet unter: http://www.vz-th.de/link550991A.html