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Das Haushaltsbuch


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Geschirrspüler

Für Einbauküchen oft zweite Wahl

Spülmaschinen

Sparsame Geschirrspüler

Für das maschinelle Spülen stellen der Wasser- oder Stromverbrauch die größten Kostenpunkte dar, berücksichtigt werden muss aber auch der Verbrauch von Reiniger, Klarspüler und Salz. Angenommen Sie stellen 300 x im Jahr die Spülmaschine an und das jeweils zur Hälfte im Normal- und im Sparprogramm (65 bzw. 55°C), dann können Sie im Durchschnitt pro Jahr mit rund 100 Euro Betriebskosten (für Wasser, Strom, Reiniger, Klarspüler, Salz) rechnen.

Den Hauptanteil am Stromverbrauch verursacht die Erwärmung des Wassers. Daher heißt Energiesparen:
  • Spülen mit möglichst wenig Wasser bei möglichst geringer Temperatur!
  • Achten Sie beim Kauf einer Spülmaschine auf möglichst niedrige Verbrauchswerte!

Die Verbrauchswerte können je nach Effizienzklasse voneinander abweichen. In der folgenden Tabelle ist der Verbrauch beim Standardprogramm 65° Celsius auf Basis von Maßgedecken angegeben. Ein Maßgedeck besteht aus je 1 Essteller, Suppenteller, Desserteller, Untertasse, Tasse, Trinkglas, jeweils dazu 1 Messer, Gabel, Suppenlöffel, Teelöffel und Dessertlöffel.

Tabelle mit Verbrauchswerten


Der Verbrauch an Strom und Wasser ist generell gesunken. Die meisten Geräte erreichen Energieeffizienzklasse A+, A++ oder A+++. Neben der Effizienz muss auch die Klasse für die Trocknungswirkung ausgewiesen werden. Diese sollte die Bestnote A haben.

Achten Sie nicht nur auf das Energielabel, sondern auch konkret auf die Verbrauchszahlen! Diese können auch innerhalb einer Effizienzklasse voneinander abweichen.


Der Kaufpreis eines Geschirrspülers orientiert sich hauptsächlich an der Geräteausstattung. So kostet zum Beispiel eine Maschine mit Besteckschublade circa 40 Euro mehr, als das gleiche Modell mit dem gewohnten Plastikbehälter. Oder für ein Programm und eine Spültemperatur mehr sind zusätzlich 50 Euro zu veranschlagen. Allerdings lässt sich nicht generell ermitteln, wie viel für bestimmte Ausstattungen bezahlt werden muss. Es ist gängige Praxis, verschiedene Ausstattungsvarianten miteinander zu kombinieren. Komfortausstattungen wie Bedienungselektronik, übermäßige Programmvielfalt oder aufwendige Frontverkleidung sind meist zusätzliche Kosten.

EU-Energieeffizienzlabel fuer GeschirrspuelerSparen bei der Programmwahl
Beim Spülen fallen die Verbrauchsunterschiede zwischen den Spülprogrammen besonders ins Gewicht. Je länger aufgeheizt werden muss, desto höher ist der Stromverbrauch. Strom- und Wasserverbrauch werden in Prospekten und Katalogen für das "Standardprogramm 65ºC" angegeben. Die Werte dienen zum Vergleich der Geräte untereinander. In der Praxis sollten Sie möglichst häufig bei 50 – 55ºC spülen. Höhere Temperaturen sollten nur bei besonders starker Verschmutzung verwendet werden.

Energielabel für Spülmaschinen
Seit dem 20.Dezember 2011 gilt für Spülmaschinen ein neues Energielabel. Verändert hat sich folgendes: Der Strom- und Wasserverbrauch wird nicht mehr pro Spülgang, sondern pro Jahr angegeben (angenommene Spülgänge pro Jahr: 280). Die Effizienzklassen reichen nicht mehr von G bis A, sondern haben sich bis A+++ erweitert. Jedes Pluszeichen steht für circa 20 Prozent Energieeinsparung. Die Angabe der Reinigungswirkung entfällt, da sie bei allen Maschinen mindestens Klasse A betragen muss.

Neben den genannten Punkten sollten Sie auch die Geräuschangabe beachten. Bei weniger als 45 dB (Dezibel) ist eine Maschine wirklich leise.

Weiter:


Dieses Dokument ist aus dem Internet-Auftritt der
Verbraucherzentrale Thüringen e.V.,Eugen-Richter-Straße 45, 99085 Erfurt
Sie finden es im Internet unter: http://www.vz-th.de/link494631A.html