Die Preisspirale bei den Energieträgern scheint sich immer schneller zu drehen. Jetzt stehen wieder einmal saftige Preiserhöhungen bei Erdgas an. Auch wenn das Problem bei der Politik inzwischen wahrgenommen wird, fehlt es doch an kurzfristigen effektiven Lösungen.
Einen wichtigen Trumpf haben die Verbraucher selbst in der Hand: Energiesparen wo es nur geht. Ein breites Maßnahmenspektrum steht zur Verfügung: Zukunftsfähige Wärmeschutzmaßnahmen, effizientere Betriebsweise der Wärmeversorgungsanlagen, energiesparendes Heiz- und Lüftungsregime, Einbindung regenerativer Energieträger, stromsparende Beleuchtungstechnik, Reduzierung der Stand-By-Verluste, Wärme-Kraft-Kopplung u.s.w. Durch die hohen Preise rechnen sich viele Maßnahmen jetzt bedeutend eher.
Genau können die Energieberater der Verbraucherzentrale durchrechen, wie man effizient und kostengünstig Energie sparen kann.
Bringen Sie verfügbare Unterlagen vom Haus oder der Wohnung mit, wie z.B. Energierechnungen, Produktunterlagen Ihrer Heizung oder von Geräten, Baupläne u.ä. Lassen Sie von einem Fachingenieur checken, wo Ihre Einsparpotentiale liegen. Bei Bedarf wird auch ein Energieverbrauchsmessgerät oder ein Datenlogger zur Messung von Raumlufttemperaturen und -feuchten ausgeliehen. Ebenso kann mit hochwertiger Software z.B. eine Solarertragssimulation vorgenommen und die Eignung des Einbaues solcher Technik abgeschätzt werden.
Selbstverständlich erfahren Sie auch, für welche Maßnahmen es Förderungen gibt.
Die Energieberatung gibt es überall im Freistaat, eine telefonische Anmeldung am zentralen Termintelefon 0361-555140 ist erforderlich.
Für weitere Informationen:
Ramona Siefke
Tel. (0361) 55 51 40
energie@vzth.de
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